Einmal Asiat, immer Asiat" titelt jenes bürgerliche Blatt, das sich selbst vorlaut zum Leitmedium linker Gesinnung berufen fühlt; "einmal Asiat, immer Asiat", dabei auf die Galerie empordeutend, auf der die neuesten Charaktermasken des Systems geckenhaft stolzieren, mit dem Finger auf Rösler zeigend, diesem höflichen Jungliberalen und Geistlichen der Egomanie, der in einem vietnamesischen Bett das Licht der Welt erblickte. Röslers Berufung sei ein positives Signal; des Vietnamesen Berufung, so lautet es innerhalb der chaotischen Zeilen der Tageszeitung genaugenommen. Da hilft es auch nicht mehr, wenn man den Vietnamesen mit Anführungszeichen flankiert, geschrieben ist nun mal geschrieben. Und auch wenn Rösler sich selbst als Deutscher empfindet, die Tageszeitung läßt dies nur gönnerhaft gelten. Man ahnt förmlich das großzügige Lächeln dahinter, eines dieser Schmunzeln, die immer dann arrogant hinter Handflächen verborgen werden, wenn mal wieder ein Affe im Höschen seinen großen Primatenbruder nachäfft, ein Dreijähriger seine Arbeitstasche packt, um es seinem Herrn Vater nachzutun. Ach sieh mal, wie süß! Sieh nur, geneigter Leser der Tageszeitung, sieh nur wie niedlich, er wäre so gerne Deutscher! Lassen wir ihm seinen Spaß, der doch vorallem unser Spaß ist! Weiterlesen auf ad sinistram...
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentare:
Der betreffende TAZ Artikel ist in der Tat reichlich schmierig. Man fragt sich als unvoreingenommene LeserIn, was das ganze Geschwafel eigentlich soll. Hähme? Seht her Rot-Grün, die Schwarz-Gelben haben mehr Quoten-Misfits als ihr in ihren Reihen, also strengt Euch mal an? Passt alles irgendwie nicht und dann beschleicht einem das Gefühl, dass es um genau das geht, was Du in diesem (und in Ad Sinistram) beschreibst. But-und-Boden Rassismus.
Und ja: Selbnstverständlich wird der Mensch durch sein soziales Umfeld geprägt und durch nichts anderes.
Kommentar veröffentlichen